Glossar

Die wichtigsten Begriffe rund um Kakao und Schokolade in alphabetischer Reihenfolge.

Arriba (Nacional)
Traditionsreiche ecuadorianische Kakaolinie mit blumig-würzigem Profil.
Bean-to-Bar
Herstellungsphilosophie: Eine Manufaktur führt alle Schritte von der Rohbohne bis zur Tafel selbst aus.
Conchieren
Stundenlanges Rühren und Belüften der Schokoladenmasse (Rodolphe Lindt, 1879); macht Schokolade zartschmelzend.
Criollo
Seltene, feine Edelkakao-Sortengruppe — aromatisch, aber ertragsschwach.
Fettreif
Grauer Belag durch ausgewanderte, umkristallisierte Kakaobutter nach Temperaturschwankungen. Kein Verderb.
Forastero
Robuste, ertragreiche Sortengruppe — Basis des Weltmarkts.
Kakaobutter
Das Fett der Kakaobohne; schmilzt knapp unter Körpertemperatur — Grundlage des Schokoladenschmelzes.
Kakaomasse
Die aus gemahlenen Kakaokernen entstehende Grundmasse; enthält von Natur aus rund die Hälfte Kakaobutter.
Kuvertüre
Verarbeitungsschokolade mit erhöhtem Kakaobutteranteil — fließt dünn, ideal zum Überziehen.
Nibs
Gebrochene, geschälte Kakaokernstücke — auch als Knabberei und Topping verbreitet.
Pulpa
Das weiße Fruchtfleisch der Kakaofrucht; Zuckerquelle der Fermentation.
Ruby
2017 vorgestellte rosafarbene Schokoladensorte mit beerig-säuerlichem Profil.
Single Origin
Schokolade aus Kakao einer einzigen Herkunft (Land, Region oder Kooperative).
Tablieren
Klassische Temperiertechnik: Abkühlen und Bearbeiten der Masse auf einer Marmorplatte.
Temperieren
Gezieltes Vorkristallisieren der Kakaobutter für Glanz, Knack und Schmelz.
Theobromin
Mild anregendes Kakao-Alkaloid; für Hunde giftig.
Trinitario
Hybrid-Sortengruppe aus Criollo und Forastero — robust und zugleich aromatisch.
Zuckerreif
Raue, graue Oberfläche durch angelösten und rekristallisierten Zucker nach Feuchtigkeitseinwirkung — der Kühlschrank-Klassiker.